Lesung und Evangelium

Hl. Meinrad (Meginrad) – Hl. Meinrad (Meginrad) | Hl. Agnes – | Mehr…
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Erstes Buch Samuel 17,32-33.37.40-51.
In jenen Tagen sagte David zu Saul: Niemand soll wegen des Philisters den Mut sinken lassen. Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen.
Saul erwiderte ihm: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend.
Und David sagte weiter: Der HERR, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der HERR sei mit dir.
David nahm seinen Stock in die Hand, suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er bei sich hatte, in den Vorratsbeutel. Die Schleuder in der Hand, ging er auf den Philister zu.
Der Philister kam immer näher an David heran; sein Schildträger schritt vor ihm her.
Als der Philister aufblickte und David sah, verachtete er ihn, denn er war jung, rötlich und von schöner Gestalt.
Der Philister sagte zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst? Und er verfluchte David bei seinen Göttern.
Er rief David zu: Komm nur her zu mir, ich werde dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben.
David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast.
Heute wird dich der HERR mir ausliefern. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Die Leichen des Heeres der Philister werde ich noch heute den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben. Alle Welt soll erkennen, dass Israel einen Gott hat.
Auch alle, die hier versammelt sind, sollen erkennen, dass der HERR nicht durch Schwert und Speer Rettung verschafft; denn es ist ein Krieg des HERRN und er wird euch in unsere Hand geben.
Als der Philister weiter vorrückte und immer näher an David herankam, lief auch David schnell auf die Schlachtreihe zu, dem Philister entgegen.
Er griff in seine Hirtentasche, nahm einen Stein heraus, schleuderte ihn ab und traf den Philister an der Stirn. Der Stein drang in die Stirn ein und der Philister fiel mit dem Gesicht zu Boden.
So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne ein Schwert in der Hand zu haben.
Dann lief David hin und trat neben den Philister. Er ergriff sein Schwert, zog es aus der Scheide, tötete ihn und schlug ihm den Kopf ab. Als die Philister sahen, dass ihr starker Mann tot war, flohen sie.
Psalmen 144(143),1.2abc.9-10.
Kv: Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist.
Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg!
Er, meine Huld und meine Festung,
meine Burg und mein Retter,
mein Schild, dem ich vertraue.
Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen,

dir, der den Königen Sieg verleiht, der David, seinen Knecht, vom Schwert des Unheils befreit.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 3,1-6.
In jener Zeit als Jesus wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand.
Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt – Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen.
Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt.
Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
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Im Namen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes

Herre Christ

DU Spiegel der
Dreifaltigkeit
zum Trost
der ganzen
Christenheit

Das All erglänzt
in DEINEM Licht
auch wenn das
arme Herze bricht

Du Herr der
Herz und Sinn
erhellt der
alles eint in
dieser Welt

Du hast´s
vollbracht und
neues Leben
uns gebracht

Ich atme Deine
Liebe ein die
alles liebt erlöst
vergibt

Mit jedem
Atemzug Dein
teures Blut

In ewiger Liturgie
strömt mein und
Gottes Atem aus

Als frohe Botschaft
in die Welt von Gott
dem Herrn der sie erhält

Herr Jesus Christus Weg Wahrheit und Leben

Flipsi und Flapsi-eine Fabel

Es war einmal ein Mäusemädchen, eigentlich eine süße kleine Mäusedame, niedlich, lebendig und sehr schön. Sie saß eines Tages auf einem Stein und betrachtete ihre Welt. Viel gab es da zu bewundern: Gräser, bunte Blumen, einen kleinen Bach, einen Hügel mit Büschen und Bäumen. Sie hörte die Vögel zwitschern, und freute sich an dem Spiel der Wolken, die am Himmel ihre Bahn zogen. Ihre Freundin, die liebe Sonne, machte die ganze Welt heiter und wärmte Flipsi auf ihrem Stein. ,Da schob sich plötzlich eine dicke, dunkle Wolke vor die Sonne. Schatten legten sich über alles und Flipsi wurde es trotz des dichten Mäusefells kühl. Sie konnte sich auf einmal gar nicht mehr so richtig freuen. Als hätte sich Dunkelheit auch über ihre zarte Seele gelegt, begann sie über ihr bisheriges Leben und all die Wünsche nachzudenken, die sich noch nicht erfüllten. Eigentlich, dachte sie, führe ich gar kein schönes Mäuseleben, denn ich bin allein. Andere Mäuse sind verheiratet, haben eine Wohnung und Kinder. Sie spürte deutlich, wie sehr sie sich nach einem hübschen, starken Mann und lieben Kindern sehnte. Da wurde Flipsi sehr traurig: Die Blumen waren nun nicht mehr so schön, der kleine Bach plätscherte weniger lieblich. Sogar die Bäume und Büsche schienen sich im Schatten ein wenig zu ducken und die Sonne hinter den Wolken hielt ihre wärmende Kraft zurück. Flipsi ging alles so sehr zu Herzen, dass sie schrecklich weinen musste. Tränen tropften ihr ins Mäusefell, als sie bemerkte, von niemand geliebt zu sein. Lange saß sie, ganz in sich zusammen gekauert, auf ihrem Stein und verbarg ihr Gesicht in den Pfoten. Schließlich wurde Flipsi aber sehr ärgerlich, denn sie bemerkte plötzlich: Das Weinen hilft ja gar nicht! Und als eine Schwalbe herbeiflog und sie voll Mitleid am Schwanz zupfte, kam ihr die Idee: Wenn sie sogar eine kleine Schwalbe ein wenig liebhabe, dann finde sie sicher auch noch einen lieben Mäusemann. Auf einmal wich die ganze Trauer von ihr. Und ganz aufgeregt, überlegte sie weiter: Einen lieben Mann bekomme sie doch wohl eher dann, wenn ich nicht mehr traurig wäre und mich recht hübsch machte:
So schnell ihre kleinen Mäusebeine sie trugen, lief sie hinunter zum Bach. Ihr Spiegelbild im Wasser wollte ihr aber gar nicht gefallen. Du siehst ja wirklich zum Heulen aus, Flipsi«, sagte sie zu sich selbst und »Das soll aber nun anders werden!« Und sie machte etwas, was Menschenkinder manchmal gar nicht so sehr mögen. Sie wusch sich so gründlich, dass es eine Freude war, ihr zu zuschauen: Sie wusch sich das Gesicht, die Beine, den Bauch und den Rücken, sogar den lieblichen Mäuseschwanz und den Mäusepopo. Dann eilte sie wieder schnurstracks zu ihrem Stein, und ließ sich vom Wind und der Sonne, die wieder hinter den Wolken hervortrat, behaglich das Fell trocknen. Ei, war da Flipsi schön anzusehen: Ihr Fell glänzte in der Sonne. Sie konnte sich wieder an dem schönen Tag freuen und saß recht vergnügt und zufrieden auf ihrem Stein. Gedanken verloren wanderte ihr Blick den kleinen Weg am Bächlein entlang. Es schien in der Ferne nur noch ein kleiner Sprung zu sein, bis zur wärmenden Sonne. Sie überlegte ernstlich, die liebe Sonne zu bitten, dass sie Flipsi einmal Huckepack nehmen sollte. Dann nahm sie aber wieder Abschied von dieser Idee, denn jetzt, da es ihr wieder gut ging, wollte sie es nicht riskieren, sich das schöne Fell zu verbrennen.

Aber was war denn das? Da kam doch -wie ein Bote der lieben Sonne- ein Mäusemann des Weges. Es war Flapsi, der da entlang des Baches einen Trainingslauf machte. Er war stark und schön anzusehen, und konnte so gut rennen, dass der Staub wie eine kleine Wolke hinter ihm aufwirbelte. Ihr sollt wissen: Die Mäuse haben von Kindheit an großen Spaß sich zu bewegen, zu rennen und sich zu verstecken. Das ist wichtig für sie, um sich vor den Katzen zu schützen. Und Flapsi war ein besonderer Mäusemann, der gern seine Muskeln spielen ließ, ja manchmal sogar dazu neigte, vor anderen Mäusen mit seiner Kraft zu protzen. Wenn er aber nicht gerade, wie jetzt, hart trainierte, konnte er auch ganz gemütlich und faul herumliegen. Jetzt aber war ihm offensichtlich nach Rennen zumute. Er keuchte und schwitzte dabei und bekam vor Anstrengung eine ganz rote Nase. Er schien für nichts anderes Interesse zu haben. Da sah er, wie ein Geschenk des Himmels, plötzlich Flipsi in der Sonne auf ihrem Stein sitzen. Aus vollem Lauf blieb er wie angewurzelt stehen, und konnte sich nicht genug satt sehen an dieser hübschen Mäusedame. Wahrlich, Flapsi hatte schon manchem Mäusemädchen den Hof gemacht. Flipsi strahlte ihn aber so betörend an, dass Flapsi alle Bedenken beiseiteschob und es wagte, die Mäusedame mit einer leichten Verbeugung artig zu begrüßen. Er hatte auf einmal gar keine Lust mehr, alleine am Bach entlang zu laufen. Hallo! sagte er: Ich bin Flapsi und finde, Du siehst gut aus! Hallo! sagte Flipsi, ohne sich allzu sehr zu zieren: Ich heiße Flipsi, Du siehst auch ganz gut aus! Willst Du Dich nicht ein wenig zu mir setzen? Wir könnten zusammen plaudern«. Sie dachte: Einen so tollen, starken Mäusemann habe ich selten gesehen. Flapsi nahm das Angebot an und setzte sich neben der Mäusedame auf den Stein. Sie erzählten sich so dies und das, was einen Mäusemann und eine Mäusedame das Jahr über beschäftigt. Die Sonne schien plötzlich wieder wärmer zu strahlen, die Vögelein lieblicher zu zwitschern, der Hügel und die Büsche standen wieder in saftigem Grün und sogar das Bächlein schien in Freude lauter als zuvor zu plätschern. Flipsi und Flapsi waren auf einmal sehr verliebt. Sie streichelten sich und gaben sich sogar ein Küsschen. Wenn ich einmal heiraten sollte, dachte Flapsi, dann müsste meine Mäusefrau so aussehen, wie Flipsi. Und Flipsi dachte: Einen so schönen, starken Mann wie Flapsi, würde ich auf der Stelle heiraten. Nun nahm Flapsi seinen ganzen Mut zusammen und sah Flipsi so liebevoll an, dass diese ihr Mäusegesicht ein wenig zur Seite bog und gestand ihr: »ich finde Dich, Flipsi, wunderschön. Willst Du meine Frau werden und mich heiraten? Flipsi fühlte ihr Herz bis ins Mäuseschwänzchen pochen und sagte ganz glücklich: »Auch Du gefällst mir. Einen Mann wie Dich, habe ich mir immer gewünscht«. Sie nahmen sich in die Arme und keine der Wolken am Himmel traute sich in diesem Augenblick, die Sonne zu verdecken, um dem Glück der beiden Mäuschen nicht im Wege zu stehen. Der Abschied tat nicht weh, denn sie würden sich ja wieder sehen.

Froh eilten die beiden nach Hause zu ihren Eltern und verkündeten ihnen die große Neuigkeit. Und wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde, dass bald eine große Mäusehochzeit gefeiert werde. Viel gab es nun zu tun, bis alles vorbereitet war. Denn auch Mäuse verstehen sich darauf, Feste zu feiern. Nachdem alles vorbereitet war, wurden Einladungskarten mit der Mäusepost versandt. Darauf stand geschrieben: »Wir laden Euch herzlich zu unserer Mäusehochzeit am nächsten Sonntag ein! Eure Flipsi und Flapsi«. Und dann kam dergroße Tag: In einer kleinen weißen Mäusekutsche fuhren die Brautleute und deren Eltern zur Kirche. Flipsi trug ein wunderschönes, weißes Brautkleid mit einer großen Schleppe. Flapsi hatte sich als Bräutigam besonders chic gekleidet. Alle eingeladenen Mäuse und die vielen Tiere, die als Zaungäste neugierig herbeigekommen waren, klatschten Beifall. In der Mäusekirche hatte sich der Pastor auf eine feierliche Trauung eingestellt und einige Musiker eingeladen. Die Mäuseeltern und Verwandten nahmen in den ersten Reihen Platz, rückten ihre Festtagskleider zurecht und lauschten ergriffen der schönen Musik. Der Pastor hielt eine tiefsinnige Predigt über Liebe und Treue. Heimlich wischten sich die Mäusemütter Tränen der Rührung ab. Selbst die Mäuseväter hätten fast geweint, wenn ihnen nicht gerade noch eingefallen wäre, dass sie das ja nur sehr selten tun. So schauten sie in ihrer stillen Würde der Trauung nur ein wenig hilflos und verknittert zu. Der Pastor steckte dem Brautpaar die Ringe an und segnete das Paar und alle Anwesenden. Die Orgel spielte noch einmal recht feierlich zum Auszug. Alle Verwandten, Freunde und deren Kinder, die sich am Portal aufgestellt hatten, spendeten Beifall. Die Vögel setzten sich auf das Gebälk unter dem Vordach der Kirche und zwitscherten im Chor ein wunderschönes Lied. Hinter der Brautkutsche fuhren alle geladenen Gäste in Blumen bekränzten Gespannen zum großen Festschmaus in´s Mäusegasthaus. Es gab ein leckeres Hochzeitsessen: Saft für die Kinder, und Wein für die Großen. Danach wurden Eis und Kuchen serviert und die Musik spielte zum Tanz auf. Flipsi und Flapsi eröffneten den Hochzeitstanz und gaben sich vor allen Gästen einen Kuss. War das ein Singen, Tanzen und Scherzen. Man sagt heute noch, dies sei eine der schönsten Mäusehochzeiten gewesen, die es je gegeben hat.

Flapsi nahm anschließend seine junge Frau bei der Hand und ging mit ihr zur neuen Wohnung. Er hatte ja zur Überraschung seiner Frau, das Mäuseloch ganz besonders fein einrichten lassen. Bei der Wohnung angekommen, nahm er sie auf die Arme und trug sie -wie sich das auch bei Mäusen gehört- über die Schwelle in´s Mäuseloch. Flipsi konnte sich nicht satt sehen an all den schönen Sachen: Im Flur gab es eine hübsche Garderobe mit einem großen Spiegel. In der Küche befanden sich in weißen Schränken klitzekleine Tellerchen, Tassen, Töpfe und Pfannen. Es gab auch einen Kasten mit Gabeln und Messern. Sogar – Ihr werdet es kaum glauben- eine Spülmaschine stand da, damit Flapsi nicht selbst Geschirr spülen musste. Im Esszimmer gab es ein kleines Sofa, Schränke für das Geschirr und ein Tisch mit Stühlen. Zur Feier des Tages hatte Flapsi auch rote Rosen nicht vergessen, und sie in einer schönen Vase auf dem Tisch gestellt. Das Wohnzimmer war mit Bücherschränken, Tisch, Sesseln und einem großen Sofa ausgestattet. Sogar einen Fernseher hatte Flappsi besorgt, obwohl Mäuse eigentlich wenig Zeit zum Fernsehen haben. Im Schlafzimmer standen Betten und ein Schrank mit Wäsche. Sogar ein Mäusebad und eine Mäusetoilette gab es. Glücklich und zufrieden lebte das Paar hier lange Zeit. Flapsi sorgte dafür, dass genügend Nahrung ins Haus kam. Flipsi verwöhnte ihren Mann mit gutem Essen und hielt das Mäuseloch in Ordnung. Denn auch Mäuseeltern haben es gern, wenn die Wohnung ab und zu wieder einmal aufgeräumt ist. Als einige Monde ins Land gegangen waren, stellte sich bei Flipsi und Flapsi Nachwuchs ein. Drei Mäusekinder wurden geboren. Das erste nannten sie Claudia, das zweite Veronika und das dritte Christiane.

Das war ein Leben in der Mäusewohnung. Flipsi klagte nun öfters, dass es hier nun wirklich zu eng würde und dass man mit drei Kindern ein größeres Mauseloch benötige. Flapsi hatte sich aber so an die alte Wohnung gewöhnt, dass er sie gar nicht mehr aufgeben wollte. Er half nun auch im Haushalt mit, fütterte die Mäusekinder, wusch sie und brachte sie zu Bett. Die drei Mäusekinder wuchsen heran und wurden immer frecher. Bald hielt es sie nicht mehr im Mäuseloch und Flipsi mußte ihnen erklären, wie es draußen in der Welt zugehe. Sie ermahnte immer häufiger ihre Kinder und sprach: »Passt gut auf, passt gut auf, wenn ihr draußen vor dem Mäuseloch spielt, denn da schleichen auf samtenen Pfoten der Kater Mautze und die Katze Mietze herum und die fressen mit Vorliebe kleine Mäusekinder! Wenn ich die Katzen sehe, dann rufe ich: piep, piep, piep! Kommt dann schnell, kribbele, krabbele in´s Mauseloch hinein, damit Euch kein Leid geschieht! Und eines schönen Tages, als die Mäuslein wieder einmal sorglos vor dem Mauseloch in der Sonne spielten, schlich tatsächlich der Kater Mautze auf leisen Sohlen heran. Er leckte sich in Erwartung der feinen Speise den Mund und duckte sich zum Sprung, um die Mäusekinder zu fangen und zu fressen. Aber Flipsi hatte wie ein Schießhund aufgepasst: Piep, piep, piep! warnte sie ihre Kinder. Und wie der Blitz flüchteten sie, kribbele, krabbele ins sichere Mauseloch. Der Kater Mautze aber schlich enttäuscht von dannen, denn er konnte keines von ihnen fangen und fressen. Und wenn die Mäuslein nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Gottesliebe

O Gott unser Vater
und Schöpfer wir
danken DIR für

Deine Gaben und
alles was wir sind
und haben

DU bist es der uns
und alle Gaben die
es gibt

In ewiger Macht und
Herrlichkeit unendlich
liebt

Schenke Jesus DEINEM
Sohn der uns vom Bösen
zu erlösen und

DEINEN Willen zu
erfüllen im Himmel bei
Dir reichen Lohn

Den Heiligen Geist
lass walten uns und
im Guten zu erhalten

Und lass uns wie Jesus
in Brot und Wein DEINE
treuen Diener sein

DEINE Kerzen mit
mildem Schein von
ganzem Herzen

Beim Pilgern in der Zeit
in DEINE Ewigkeit ein Licht
in dunklen Stunden sein

Ewige Liebe bewahre und tröste und stärke uns

Gottesdienst

Allerheiligster ewiger Vater, Sohn und Heiliger Geist. DIR, unserm Herrn und Gott, verdanken wir uns und alles was wir sind und haben. Groß und über alles erhaben bist DU. Nichts ist Deinesgleichen und alles ist und lebt durch DICH. Wir bewundern und bestaunen in allen Zeitläufen und Welten, im Makro- und Mikrokosmos, DEIN allmächtiges Walten, DEINEN Segen und DEINEN Heiligen Geist, der sich in dieser Lebens- und Liebesfülle offenbart. Vom Anfang bis zum Ende aller Zeiten erfüllst DU, im Himmel DEINER Ewigkeit, alles mit HeiI und Segen. DU wunderbarer Gott, hast DICH in DEINEM Sohn geoffenbart, unsere
Menschennatur geheiligt, und in IHM durch IHN und mit IHM, einen Bund mit uns und DEINER Schöpfung geschlossen. In DEINER Kirche, im Reich der Gerechtigkeit und des Friedens, bist DU als unser einziger Herr und Gott, auf unseren Wegen durch die Zeiten im Heiligen Geist unter uns als unser Trost und Beistand.

DEIN sind wir Herr, DEIN wollen wir auch bleiben, uns neu und treu ins Heilandsherz verschreiben. O schreib auch uns ins Heilandsherz hinein, und lass uns DEIN in DIR auf ewig sein. Bitten wir die allerseligste Jungfrau Maria, alle Heiligen und Seligen, den Papst, die Kirche, alle Christen, Gläubigen und Geschöpfe, um Fürsprache bei Gott unserem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, dass ER uns, und alles was es gibt, im Heiligen Geist als SEIN Bild und Gleichnis von allem Bösen bewahrt. ER, der Allmächtige, möge uns beistehen SEINEN heiligen Willen zu erfüllen. Zu SEINEM Lob, zur Ehre und Herrlichkeit seien wir und alles was er schuf geweiht. Herr und Gott, gib dass wir, als Geist von DEINEM Geist und ewigen Leben, DIR und einander allezeit die schuldige Liebe geben.
Amen

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Sakramente

Hier folgt ein Beitrag zur „Sakramentenlehre“. Beten wir mit dem Papst und der Kirche um den Heiligen Geist der Erneuerung und Einheit im Glauben Hoffen und Lieben.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Gottes Nähe und Erbarmen

Wann immer wir mit Herz
und Sinnen Gott den Herrn
in allen Dingen

Suchen ist der Allmächtige
Vater schon lange da und
bleibt uns

Jeder Zeit von Ewigkeit
zuEwigkeit unendlich
nah

Das Firmament der Erde
Pracht zeugen von des
Schöpfers Macht

Und in den Jahreskreisen
Bei Tag und Nacht gegeben
will

Gott uns in SEINEN Weisen
auf unseren Wegen Beistand
geben

Jesus wird der Propheten
Wort erfüllen und als
Mariens

Sohn der Welt und
Schöpfung Sehnsucht
stillen

Als Menschensohn und
Friedensfürst ergeben
rettet

ER durch SEINEN Tod
aus tiefer Not ins
Auferstehen zum Leben

Befreit von aller
Sünden Pein dürfen wir
Jesu Jünger sein

Um Gottes Liebe und
Erbarmen zu teilen
mit allen Armen

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Lesung und Evangelium

Donnerstag der 2. Fastenwoche
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 16,19-31.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem Abraham und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer.Abraham erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lazarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große Qual Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968)
Kapuziner Kapitel VI, Nr. 171–172 (Paroles de Padre Pio, Éd. Salvator, 2019; p. 136-137; rev.; ins Dt. übers. © evangelizo)
Oh heilige Seelen, schenkt mir frisches Wasser!

Ertrag dein Exil, denn Gott will es so. Wieviel gewinnst Du daran! Ich werde dieses Leben weiterleben, o mein Jesus, die Hoffnung und die Stille werden meine Kraft sein, solange dieses elende Leben dauert. Und du, o mein Schöpfer und mein Gott, lass inzwischen diese schöne Flamme deiner Liebe in meinem Herzen brennen… Du alleinige Mitte meines ganzen Glücks, o mein Gott, wie lange muss ich noch warten?… Du siehst, o Herr, dass mein Leiden unheilbar ist… Wann denn, o Herr, wann denn? Wie lange noch?…
O heilige Seelen, die ihr frei von aller Qual bereits glücklich im Himmel seid, in diesem Strom höchster Wonnen, wie sehr beneide ich euch um euer Glück! Ach, habt Mitleid, und da ihr so nahe an der Quelle des Lebens seid und mich in dieser Welt vor Durst sterben seht, schenkt mir ein wenig von diesem ganz frischen Wasser.Ach, ihr glücklichen Seelen, ich gestehe, ich habe meinen Anteil, schlechter geht es nicht, verschwendet, ich habe ein so kostbares Kleinod allzu schlecht gehütet. Aber Gott sei Dank! Ich spüre, dass es für diese Schuld dennoch Heilung gibt. Nun denn, o selige Seelen, tut mir den Gefallen und helft mir ein wenig. Auch ich, da ich in der Ruhe und der Nacht nicht finden konnte, was meine Seele brauchte, auch ich werde mich erheben wie die Braut im Hohelied und den suchen, den meine Seele liebt: „Aufstehen will ich, (…) ihn suchen, den meine Seele liebt“ (Hld 3,2), und ich werde ihn immer suchen, ich werde ihn in allen Dingen suchen, ich werde erst aufhören, wenn ich ihn wiedergefunden habe an der Schwelle seines Reiches …
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Wort Gottes segne uns
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