Das Kreuz

O Gott unser Vater
Sohn unser Erlöser
Heiliger Geist unser
unser Trost und Beistand

Alles was in unserer
Zeit von uns oder anderen
Menschen an Sünde Schuld und
Unrecht begangen wird
verletzt die HEILIGE

Würde und Liebe Gottes
SEIN Erbarmen und
SEINE Liebe Ordnung und
Gnade zu uns und SEINEN
Geschöpfen unermesslich

DEINE Ordnung heilige
Liebe Gottes DEIN Erbarmen
DEINE Gnaden nicht zu
achten ist unser Kreuz
DEIN und unser Sohn dieses
Verbrechen gegen Gott
und SEINE geliebten
Menschen ungesühnt

Lass uns an SEINER statt
Versöhnung mit DIR
und Frieden mit allen
Menschen und Geschöpfen
feiern

Und mit DIR geliebter
Vater Sohn und Heiliger Geist
allen begnadeten Sündern
in DEINEM Namen das
„Ego te absolvo“sagen

Verzeih uns heiligster Vater
unsere Sünden und hilf
uns das Kreuz der Buße
und Versöhnung zu tragen

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

 

 

Das innere Auge

Mein inneres Auge
blicket weit bis an
den Saum der Ewigkeit

Das Herz klopft an
die goldene Tür ein
Engel Gottes tritt
herfür

Musik erklingt und
Sphärenklang ein
unendlicher Gesang

Die Lippen formen
ein Gebet das nur
Gottes Herz versteht

Und Tränen fließen
in der Stille als Zeugen
von der Seele Willen

Dankgebet

O Gott unser Vater und
Allmächtiger Schöpfer
ich danke DIR dass DU
alles erschaffen hast

Um DICH von ganzem
Herzen und mit aller Kraft
zu lieben zu verehren und
für alle Gaben zu danken

Geheiligt werde DEIN Name
„ICH BIN DER ICH BIN DA“
gepriesen all DEINE Werke
im Himmel und auf Erden

Das Sichtbare und Unsichtbare
der Glaube die Hoffnung und
die Liebe in Gemeinschaft
der Kirche und aller Geschöpfe

Die Erlösung durch Jesus Christus
den Gottes- und Menschensohn
von Sünde und Schuld den Weg
der Wahrheit und des Lebens

Hoch gelobt und gepriesen seist
DU Vater in der Einheit mit DEINEM
Sohn im Heiligen Geist im Dank
für alle Gaben jetzt und in Ewigkeit

Dank Lob Ehre Herrlichkeit dem Vater Sohn und Heiligen Geist

 

 

Das Herz der Welt

Einem geistlichen “Lesebuch“ gibt Urs von Balthasar den Titel „Das Herz der Welt“ und es hält, was es verspricht. Ich habe während einer stationären Behandlung dieses Werk zum wiederholten Male gelesen. Für den Dienst der Ärzte und des Pflegepersonals im Krankenhaus danke ich diesen, für die spirituellen Anregungen in seinem Buch, Urs von Balthasar. Hier folgen nun einige Gedanken als Impuls zum Thema Herz-Liebe-Gott:

Wenn ein kleines Kind die zärtliche Berührung seiner Mutter spürt, öffnet es die Hand, und greift, als ob es darauf gewartet hätte, nach deren Fingern. Wir Erwachsenen bedürfen auch lebenslang liebender Zuwendung und wissen genau, was geschehen kann, wenn sie ausbleibt. In der Folge leidvoller Erfahrungen sehen wir in der Realität und in den Medien Proteste, erhobene Fäuste, Hass und Gewalt bis auf den heutigen Tag. Was aber ist der sichere Weg, damit Fäuste sich lösen, Menschen einander die Hände reichen, und Schwerter sich in Pflugscharen verwandeln können? Unser himmlischer Vater, der dreifaltige Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, der wie Papst Franziskus unermüdlich betont, die Liebe ist, hat uns Menschen nach SEINEM Bild und Gleichnis die Liebe ins „Herz“ gebrannt, auf die unsere Brüder und Schwestern, die Welt und Schöpfung sehnsüchtig warten. Wir sollen einander als Zeugen Gottes diese Liebe reichlich schenken.

 

Das große Gebet

Lasset uns mit allen, die Gott unser Vater, in SEINER unerforschlichen, unendlichen, ewigen Barmherzigkeit, Huld, Gegenwart und göttlichen Liebe aus dem Nichts ins helle Licht, zum Leben bestimmten Geschöpfen vereint, um den Heiligen Geist bitten, uns mit der Gott gebührenden Erkenntnis, Andacht und Liebe zu begnaden. Der Heilige Geist möge uns beistehen, und unsere Herzen in göttlicher Liebe entzünden, dass wir durch IHN mit IHM und in IHM alles Glauben, Erhoffen und Lieben, was in der Heiligen Schrift über unseren Allerheiligsten Vater und SEINEN eingeborenen Sohn, den Menschensohn, Erlöser, Gottessohn und Weltenrichter geweissagt, und in den Evangelien und im Dienst der Kirche verkündet wird. Komm Heiliger Geist, durch den wir stets erneuert und bestärkt werden, und entzünde in uns das Feuer göttlicher Liebe, die Gnadenquelle ewiger göttlicher Zuwendung, unendlichen Erbarmens, und Wachsens in der Liebe zum Vater, Sohn, unseren Brüdern und Schwestern in der Einheit der katholischen, alle Menschen und Geschöpfe umfassenden Kirche. Komm Heiliger Geist, und erfülle uns mit allem Segen des Himmels und der Erde, den uns der Allerheiligste Wille Gottes im Himmel und auf Erden schenken will. Heiliger Geist atme, wirke, lebe, gestalte, bete. heile, segne. Liebe in und durch uns, dass Gottes Reich der Gerechtigkeit und des Friedens immer mehr wachse, und wir mit allen Geschöpfen, Gott dankend zu singen wagen: Großer Gott wir loben DICH, Herr wir preisen DEINE Stärke, vor DIR beugt die Erde sich und bewundert DEINE Werke. Wie DU warst vor aller Zeit so bleibst DU in Ewigkeit.

Dankgebet

O Gott unser Vater und
Allmächtiger Schöpfer
ich danke DIR dass DU
alles erschaffen hast

 

Um DICH von ganzem
Herzen und mit aller Kraft
zu lieben zu verehren und
für alle Gaben zu danken

Geheiligt werde DEIN Name
„ICH BIN DER ICH BIN DA“
gepriesen all DEINE Werke
im Himmel und auf Erden

 

Das Sichtbare und Unsichtbare
der Glaube die Hoffnung und
die Liebe in Gemeinschaft der
Kirche und aller Geschöpfe

Die Erlösung durch Jesus Christus
den Gottes- und Menschensohn
von Sünde und Schuld den Weg
der Wahrheit und des Lebens
Hoch gelobt und gepriesen seist

DU Vater in der Einheit mit
DEINEM Sohn im Heiligen
Geist im Dankfür alle Gaben
jetzt und in Ewigkeit

Dank Lob Ehre Herrlichkeit dem Vater Sohn und Heiligen Geist

 

 

Dankgebet

O Gott unser Vater und
Allmächtiger Schöpfer
ich danke DIR dass DU
alles erschaffen hast
Um DICH von ganzem
Herzen und mit aller Kraft
zu lieben zu verehren und
für alle Gaben zu danken
Geheiligt werde DEIN Name
„ICH BIN DER ICH BIN DA“
gepriesen all DEINE Werke
im Himmel und auf Erden
Das Sichtbare und Unsichtbare
der Glaube die Hoffnung und
die Liebe in Gemeinschaft
der Kirche und aller Geschöpfe
Die Erlösung durch Jesus Christus
den Gottes- und Menschensohn
von Sünde und Schuld den Weg
der Wahrheit und des Lebens
Hoch gelobt und gepriesen seist
DU Vater in der Einheit mit DEINEM
Sohn im Heiligen Geist im Dank
für alle Gaben jetzt und in Ewigkeit

 

v

O Gott unser Vater und
Allmächtiger Schöpfer
ich danke DIR dass DU
alles erschaffen hast
Um DICH von ganzem
Herzen und mit aller Kraft
zu lieben zu verehren und
für alle Gaben zu danken
Geheiligt werde DEIN Name
„ICH BIN DER ICH BIN DA“
gepriesen all DEINE Werke
im Himmel und auf Erden
Das Sichtbare und Unsichtbare
der Glaube die Hoffnung und
die Liebe in Gemeinschaft
der Kirche und aller Geschöpfe
Die Erlösung durch Jesus Christus
den Gottes- und Menschensohn
von Sünde und Schuld den Weg
der Wahrheit und des Lebens
Hoch gelobt und gepriesen seist
DU Vater in der Einheit mit DEINEM
Sohn im Heiligen Geist im Dank
für alle Gaben jetzt und in Ewigkeit

 

O Gott unser Vater und
Allmächtiger Schöpfer
ich danke DIR dass DU
alles erschaffen hast
Um DICH von ganzem
Herzen und mit aller Kraft
zu lieben zu verehren und
für alle Gaben zu danken
Geheiligt werde DEIN Name
„ICH BIN DER ICH BIN DA“
gepriesen all DEINE Werke
im Himmel und auf Erden
Das Sichtbare und Unsichtbare
der Glaube die Hoffnung und
die Liebe in Gemeinschaft
der Kirche und aller Geschöpfe
Die Erlösung durch Jesus Christus
den Gottes- und Menschensohn
von Sünde und Schuld den Weg
der Wahrheit und des Lebens
Hoch gelobt und gepriesen seist
DU Vater in der Einheit mit DEINEM
Sohn im Heiligen Geist im Dank
für alle Gaben jetzt und in Ewigkeit

 

O Gott unser Vater und
Allmächtiger Schöpfer
ich danke DIR dass DU
alles erschaffen hast
Um DICH von ganzem
Herzen und mit aller Kraft
zu lieben zu verehren und
für alle Gaben zu danken
Geheiligt werde DEIN Name
„ICH BIN DER ICH BIN DA“
gepriesen all DEINE Werke
im Himmel und auf Erden
Das Sichtbare und Unsichtbare
der Glaube die Hoffnung und
die Liebe in Gemeinschaft
der Kirche und aller Geschöpfe
Die Erlösung durch Jesus Christus
den Gottes- und Menschensohn
von Sünde und Schuld den Weg
der Wahrheit und des Lebens
Hoch gelobt und gepriesen seist
DU Vater in der Einheit mit DEINEM
Sohn im Heiligen Geist im Dank
für alle Gaben jetzt und in Ewigkeit

 

 

Angelus

Hier folgt der Beitrag „Angelus“  beten wir mit dem Papst mit Maria allen Heiligen und Gläubigen um den Frieden am Herzen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes

 

 

 

Maria mit dem Kinde lieb uns allen Deinen Segen gib.

 

Carpe diem

Das zunehmende Lebensalter lädt uns Menschen ein, über das Phänomen der Zeit nachzudenken. Dies scheint berechtigt, wenn wir erwägen, dass unsere verfügbare Zeit stetig schwindet und, wie bei allen Lebewesen, begrenzt ist. Den römischen Dichter Horaz könnte dieses Erleben der Endlichkeit zu seiner Aussage „carpe diem“ -nutze die Zeit- geführt haben, die ich als Titel zu einer Betrachtung über die Zeit wähle. Das Ende unseres Daseins naht wirklich todsicher. Es scheint so betrachtet, als stünde unser ganzes Leben nur unter einem schlechten Stern. Horaz richtet seinen Blick jedoch auf die in unserem Dasein stets vorhandenen Gestaltungsräume. Auch wir heute Lebenden versuchen die vorhandene Zeit zu nutzen, wehren uns gegen die Vorstellung einer reinen Vergänglichkeit und hoffen mit vielen Gläubigen auf ein Leben nach dem Tod. Greifen wir daher die Anregung des römischen Dichters, als Impuls zu einer Betrachtung über die Zeit auf:

Unter den Philosophen hat sich vornehmlich Martin Heidegger in seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ ausführlich mit Aspekten des Phänomens der Zeit im menschlichen Dasein befasst. Ärzten, wie S. Freud und C.G. Jung, verdanken wir Erkenntnisse über das Zeiterleben in Gestalt von bewussten und unbewussten Vorgängen in unserer Seele. Auch die Psychologie untersucht Aspekte der Zeit, nimmt die existenziellen Bedingungen des menschlichen Lebens in den Blick, und erforscht das Verhalten und dessen gezielte Veränderung. Christliche und andere Religionen betrachten das menschliche Leben im Ganzen der Schöpfung, und geben Antwort, auf die Sinnfrage und Sehnsucht nach einem Leben über den Tod hinaus. All dies sind bedeutende und nützliche Hilfen, um unser Dasein unter den jeweils gegebenen existenziellen Bedingungen unserer Umwelt zu verstehen und zu gestalten. Das Bewusstsein aber, dass unser Leben einem steten Wandel ausgesetzt ist, umfasst die ganze Geschichte der Menschheit. Selbst die Natur, in der wir uns vorfinden, ist diesem unaufhaltsamen Werden und Sterben ausgesetzt. Wir könnten zwar versuchen, vor diesen Tatsachen die Augen zu verschließen, und uns der Anerkennung unserer Lebensbedingungen und den uns gestellten Aufgaben zu verweigern, aber es nützte nichts, denn mit der Geburt in diese Welt blieben wir dennoch unauslöschlich im Buch des Lebens als einmal „Gewesene“ aufgezeichnet. Nehmen wir daher unser persönliches Leben in der Zeit, als einen Prozess stetigen Wandels näher in den Blick. Es mag in unserer Vergangenheit durchaus schmerzliche oder schöne Erfahrungen gegeben haben, sie gehören aber als solche nicht mehr zu unserer realen Gegenwart. Die Mutter Zeit hat sie längst in den Schoß des Vergangenen aufgenommen. Auch wenn vergangene Ereignisse von Gefühlen begleitet waren, besitzen sie nicht mehr die gleiche Aktualität wie früher. Sie können als vergangene und damit in ihrer Bedeutung als „gewesene“ Ereignisse erkannt, und einer bewussten Prüfung zugängig gemacht werden. Dadurch können sie ihren eventuell bedrohlichen Charakter verlieren, und ihr kreatives Potential wieder entfalten, um in verschiedener Weise das gegenwärtige oder künftige Leben zu bereichern. Von den in unserer Vergangenheit wurzelnden Erlebnissen können wir uns aber nicht vollkommen lösen, denn sie wirken bewusst oder unbewusst in unsere Gegenwart und Zukunft hinein. Es gilt aber, darüber zu wachen, dass wir unsere Freude am Dasein bewahren, um die stets neuen Lebensaufgaben zu lösen. Horaz erinnert uns mit seiner Aufforderung, jeden Tag zu nutzen, nachdrücklich an diesen zu unserem Wohl täglich eröffneten Gestaltungsspielraum. Wir sollten uns daher bewusst sein, dass all unser gegenwärtiges Werken und Gestalten in der Zeit, dem Gesetz des Sterbens und Werdens in der Natur nicht ganz entgehen kann. Übergeben wir doch täglich unser Werk als einen „gewesenen Tag“ dem uns geschenkten Schlaf und damit auch der Vergangenheit. Es scheint daher vernünftig, unser Wirken in der Gegenwart so zu betrachten, als hätten wir alles nicht vollkommen in Händen, um uns dadurch in das stetige Loslassen im Leben nach dem Gesetz von Zeit und Ewigkeit einzuüben. Im Verlauf des Lebens wird aber zunehmend die Begrenzung aller verfügbaren Zeit deutlich bewusster. Unsere Handlungsspielräume können durch unerwartete Ereignisse wie Krankheit, körperliche oder seelische Beeinträchtigungen gemindert werden. Es verlangt deshalb Mut, trotz der Beobachtung von Todesfällen und Schicksalsschlägen, in unserer Umwelt, sich immer wieder aufzuraffen, um das eigene Leben dennoch in Grenzen zu genießen und den uns verbleibenden Lebensraum tagtäglich zu gestalten. Redlicherweise lässt es sich aber nicht aus unserem Bewusstsein verdrängen, dass auch unser künftig zur Verfügung stehender Gestaltungsraum, der zunächst, wie ein unbeschriebenes Blatt viele Möglichkeiten offenlässt, einmal ein „gewesener“ sein wird. Es scheint daher, als ob die Mutter Zeit dem Gesetz des Sterbens und Werdens folgend, sowohl unser vergangenes, als auch unser gegenwärtiges und zukünftiges Leben umfinge.

So kommen wir nun bei unserer Zeitanalyse zu einem letzten Gedanken. Es scheint bei unserer Betrachtung des Lebens in der Zeit etwas zu geben, das sich trotz aller denkbaren Vergänglichkeit des Daseins behauptet. Denn unsere Vergangenheit, wie die Gegenwart und Zukunft, werden einmal mit Sicherheit ein persönliches Leben „gewesen“ sein. Wir haben es zwar nur in sehr begrenzten Möglichkeiten in Händen. Dennoch wird es aber einmal sicher ein ganzes, nicht mehr auszulöschendes, wertvolles Leben „gewesen“ sein, auch wenn wir dann dieser Welt nicht mehr angehören. Hier taucht noch einmal der Begriff des „carpe diem“ in anderer Bedeutung auf. Wir können und sollten, soviel uns möglich ist, dazu beitragen, unser Leben so zu gestalten, dass wir es dereinst mit allen Höhen und Tiefen, als ein menschenwürdiges und verantwortungsvoll erfülltes Leben am Ende unserer Tage, unserem Schöpfer und Erhalter anvertrauen können. Er unser Gott, zu dem wir als Christen aufschauen, möge uns in allem Werden und Vergehen bis dahin segnen und vor allem Bösen bewahren. Ihm unserem Schöpfer und Erhalter dürfen wir aber getrost alles vergangene, gegenwärtige und zukünftig „Gewesene“ unseres irdischen Weges, und dereinst all unser „Gewesensein“ im Ganzen anvertrauen.

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